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Emsland-Studie – Perspektiven entwickeln

Die Studie „Von Kirchtürmen und Netzwerken – Wie engagierte Bürger das Emsland voranbringen“ des Berlin-Institutes für Bevölkerung und Entwicklung wurde vom Bistum Osnabrück und dem Caritasverband für die Diözese Osnabrück in Auftrag gegeben. In der sogenannten Emsland-Studie wurde der Zusammenhang zwischen der positiven Entwicklung des Landkreises mit dem bürgerschaftlichen Engagement und den christlich (meist katholisch) geprägten Strukturen untersucht.

Noch vor 60 Jahren galt die Region als Armenhaus der Republik. Heute scheint die Zukunft mit wettbewerbsfähigen mittelständischen Unternehmen, niedriger Arbeitslosigkeit und stabilen Bevölkerungszahlen gesichert. Den Grund dafür sieht das Berlin-Institut im tatkräftigen Menschenschlag, der es aus reiner Notwendigkeit gewohnt ist, Dinge selbst in die Hand zu nehmen.
Traditionelle dörfliche Strukturen ermöglichen im Emsland eine Verantwortungsgemeinschaft rund um den eigenen Kirchturm. „Kleinteiliges“ ehrenamtliches Engagement in kirchlichen Verbänden, Nachbarschaftshilfen, Sport-, Heimat- oder Schützenvereinen, lokalen Bündnissen oder Feuerwehren ist eine wichtige Stütze der Gesellschaft. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, sind frühzeitig Strategien zu entwickeln. Der fortlaufende gesellschaftliche Wandel muss wahrgenommen, angenommen und gestaltet werden.

Mit der Projektstelle soll ein Anlaufpunkt geschaffen werden, der für die Verbreitung der Inhalte der Emsland-Studie koordinierend tätig ist. Vereine, Gruppen, Institutionen, Kirchengemeinden und Kommunen haben die Möglichkeit, die Ergebnisse der Studie und die damit verbundenen Herausforderungen vorgestellt zu bekommen. In den Handlungsempfehlungen steckt viel Potential zur Weiterentwicklung des Emslandes und des ehrenamtlichen Engagements vor Ort. Die Studie des Berlin-Institutes kann so als Grundlage für die Umsetzung neuer und innovativer Projekte dienen.

 
 
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